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Neue Corona-Regeln: Einzelhandel wieder geöffnet, Mundschutz-Pflicht im ÖPNV & weitere Änderungen

Aktualisiert: Juli 30


Als die Bundesregierung in der vergangenen Woche Lockerungen bei den Corona-Einschränkungen angekündigt hat, waren noch einige Punkte unklar. Die maximale Quadratmeterzahl der Geschäfte, die wieder öffnen dürfen oder die Teilnehmerzahl bei wieder erlaubten Zusammenkünften wurde den Ländern überlassen. Jetzt hat Berlin seine konkreteren Regulären in einer Pressemitteilung veröffentlicht.


Die wichtigsten Regelungen im Überblick:


  • Die Kontaktbeschränkung wird bis 3. Mai verlängert.

  • In U-, S-Bahn, TRAM und Bussen gilt ab dem 27. April eine Maskenpflicht.

  • Private Treffen mit bis zu 20 Personen sind erlaubt, wenn sie "aus zwingenden Gründen erforderlich sind" (was immer das heißt).

  • Versammlungen mit bis zu 50 Teilnehmern unter freiem Himmel können eine Ausnahmegenehmigung erhalten.

  • Der Einzelhandel (ausgenommen alle systemrelevanten Läden, die bisher auch regulär geöffnet hatten) darf wieder öffnen, sofern die Verkaufsfläche 800 qm nicht überschreitet. Das Gesetz ist explizit so formuliert, dass auch größere Geschäfte öffnen können, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 qm reduzieren.

  • Es darf sich nur eine Person pro 20 qm Ladenfläche im Geschäft befinden - im Wartebereich prinzipiell max. 10 Personen.

  • Verweilangebote wie Sitzflächen müssen sowohl draußen als auch drinnen abgebaut oder abgesperrt werden.

  • Zoo, Tierpark, Botanischer Garten, Friseursalons, Museen und Bibliotheken können ab 27. April bzw. 3. Mai wieder öffnen.

  • Schulen werden ab 27. April schrittweise wieder geöffnet.


Nur eines ist zum Leidwesen aller Veranstalter bis dato immer noch unklar: Was bedeutet die Ankündigung, dass Großveranstaltungen bis Ende August nicht stattfinden werden? Denn was eine Großveranstaltung ist, können ebenfalls die Länder definieren - haben es aber noch nicht. Ein Konzert, eine Lesung, ein Freiluftkino - ist das schon eine Großveranstaltung?