• Phillip Wilke

Kein Geld, keine Aufträge? Als Erntehelfer bewerben?

Aktualisiert: Juli 30

Die Corona-Krise stellt uns vor ganz neue Aufgaben: Jetzt beginnt in Deutschland die Spargelsaison und die ausländischen Hilfskräfte dürfen nicht einreisen. Auf der anderen Seite sitzen viele Selbstständige in ihrem Heimasyl und können nicht ihrer normalen Arbeit nachgehen. Die Lösung der Regierung: Einheimische sollen, können, dürfen jetzt als Spargelstecher (und auch zum Pflanzen anderer Gemüsesorten) arbeiten.


Dieser Vorschlag sollte allerdings mit Vorsicht genossen werden: Wer sich jetzt zu solchen Arbeiten bereit erklärt, hat später beim Jobcenter keine gute Argumentation mehr, körperliche Arbeit auf dem Land abzulehnen.


Für alle, die sich sicher sind nach der Krise ein geregeltes Einkommen zu haben, ist es eine Möglichkeit schnell und unproblematisch an einen Kurzzeitjob zu kommen. Zu Vermittlungszwecken hat das Landwirtschaftsministerium am Dienstag eine Website gestartet auf der sich Selbstständige, Student*innen, Menschen in der Kurzarbeit, Arbeitslose und andere anmelden können, um sich bei der Ernte etwas Geld zu verdienen. Das Portal heißt: daslandhilft.de


Neben diesem Portal gibt es aber bereits seit einiger Zeit zwei andere Portale, auf denen man sich als Erntehelfer eintragen kann: